Pallottinerpater Richard Henkes

Einladung zum 70. Todestag von P. Richard Henkes SAC


Am 22. Februar 2015 begehen die Pallottiner in Vallendar den 70. Todestag von P. Richard Henkes im KZ Dachau. Zwanzig Jahre vorher wurde dort der 50. Gedenktag mit Bischof František Rádkovský von Plzen begangen, der ent-scheidende Impulse für einen Seligsprechungsprozess von P. Henkes gab.

Für den 70. Todestag haben die Pallottiner folgendes Programm vorgesehen:

Um 10.00 Uhr Pontifikalamt mit Bischof František Lobkowicz von Ostrava-Opava in der Pallottikirche bei Haus Wasserburg in Vallendar.

Konzelebranten:

Weibischof em. Gerhard Pieschl, Bistum Limburg
Weihbischof Jörg Peters, Bistum Trier
P. Helmut Scharler SAC, Provinzial
P. Alexander Holzbach SAC, Provinzleitung der Herz Jesu Provinz
P. Dr. Manfred Probst SAC, Vizepostulator der Causa Henkes
P. Andrej Kozdroj SAC , Haus Wasserburg
P. Vinzenz Henkes Isch, Neffe von P. Henkes

Es singt ein ad hoc Chor unter Leitung von Alexander Diensberg
An der Orgel / Flügel: Jörg Gattwinkel SAC

Um 11.30 Uhr Gedenkfeier in der Theologischen Hochschule der Pallottiner

Thema:

Die Beziehung von Josef Beran, dem späteren Kardinal von Prag, mit P. Richard Henkes im KZ Dachau

Referenten:

Stanislava Vodičková, DiS., Praha / Prag
Was weiß man in Tschechien über den Aufenthalt von Regens Beran im KZ Dachau?

Vizepostulator Prof. em. Dr. Manfred Probst SAC
P. Richard Henkes SAC: Sein Verhältnis zu den Tschechen, insbesondere zu Josef Beran im KZ Dachau

Moderation:

Prof. em. Dr. Klemens Richter, Münster

Anschließend ein einfaches Mittagessen

Unkostenbeitrag: € 5,00

Die Pallottiner von Limburg laden ein zu einer Andacht in der Marienkirche um 15.30 Uhr und dem anschließenden Gang zum Grab auf dem Pallottinerfriedhof. Es singt der Chor „St. Cäcilia“ aus Ruppach-Goldhausen.

Alle Freunde und Verehrerinnen von P. Richard Henkes sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

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Nachrichten

74. Todestag von P. Richard Henkes im Zeichen seiner Seligsprechung

Am 22. Februar 1945 starb der Westerwälder Pallottinerpater Richard Henkes im KZ Dachau. 74 Jahre nach seinem Tod soll der Westerwälder Priester noch in diesem Jahr selig gesprochen werden. Mit seinem freiwilligen Dienst als Pfleger typhuskranker Mithäftlinge riskierte er sein Leben. Die hochansteckende Infektionskrankheit übertrug sich auch auf ihn. Sein Tod trat nach nur wenigen Tagen ein.

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Keine Supermenschen, aber Vorbilder

Die im vergangenen Jahr erfolgte Heiligsprechung von Katharina Kasper, der Dernbacher Ordensgründerin, sowie die 2019 bevorstehende Seligsprechung des aus Ruppach-Goldhausen stammenden und im KZ Dachau umgekommenen Pallottiner-Paters Richard Henkes waren der Anlass, diese beiden Personen der Geschichte aus dem Bistum Limburg in den Blick zu nehmen. Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, Sr. M. Theresia Winkelhöfer ADJC, stellte Katharina Kasper als eine entschiedene, willensstarke Frau aus armen Verhältnissen dar; deshalb schulisch nicht sehr gebildet, jedoch mit einer „bewundernswerten Gabe der Unterscheidung der Geister“, wie ihr der damalige Limburger Bischof Blum bescheinigte. Ganz bewusst wählte sie den Namen „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ für ihre Schwestern, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, den Armen zu dienen und so das Evangelium zu verkündigen.

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Ruppach-Goldhausen bereitet sich auf Seligsprechung vor

Pater Richard liebte seine Heimat, den Westerwald. Briefe und Zeugenaussagen belegen, wie sehr er sich in manchen Lebensmomenten nach seiner Familie und seiner Heimatgemeinde Ruppach-Goldhausen sehnte. Der Ort und seine Menschen blieben immer in seinem Herzen verankert. Und auch er hat Spuren in den Herzen der Ruppach-Goldhausener hinterlassen.

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Die Würde des „Sich-Verschenkens“. Identität und Hingabe als Lebensgestalt bei P. Richard Henkes SAC

Referent: Prof. P. Dr. Edward Fröhling SAC

Donnerstag, 16.05.2019, 19.00 Uhr

PTHV, Pallottistr. 3, Vallendar

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung 2018/ 2019 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Pallottistraße 3 in Vallendar statt

Weitere Informationen unter www.pthv.de


Neuauflage von Henkes-Biografie – Neue wichtige Zeugenaussagen

Der Pallotti Verlag in Friedberg hat kürzlich mitgeteilt, dass die dritte Auflage der von P. Manfred Probst verfassten Biografie "Glaubenszeuge im KZ Dachau" erschienen ist. Die Erweiterungen kommen von zwei Zeuginnen aus dem Bereich des Hultschiner Ländchens. Die eine bezeugt das Bemühen Henkes' um Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen und dass P. Henkes ein eifriger Fahrradfahrer war. Die Zweite berichtet, dass P. Henkes bei ihrem Vater Unterricht in tschechischer Sprache genommen hat und er auch in eine Gruppe eingebunden war, die versucht hat, Nazi-Verfolgte zu unterstützen. Die Biografie ist in der Pallottiner Buchhandlung in Limburg oder im Pallotti Verlag Friedberg erhältlich.

Pallottiner Buchhandlung: Wiesbadener Straße 1 | 65549 Limburg

Pallotti Verlag Friedberg: Vinzent-Pallotti-Straße 14 | 86316 Friedberg

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