Pallottinerpater Richard Henkes

Ruppach-Goldhausen bereitet sich auf Seligsprechung vor

Pater Richard liebte seine Heimat, den Westerwald. Briefe und Zeugenaussagen belegen, wie sehr er sich in manchen Lebensmomenten nach seiner Familie und seiner Heimatgemeinde Ruppach-Goldhausen sehnte. Der Ort und seine Menschen blieben immer in seinem Herzen verankert. Und auch er hat Spuren in den Herzen der Ruppach-Goldhausener hinterlassen.

Noch ist nicht sicher, wann wir mit einer Seligsprechung von P. Richard rechnen können. Die Würfel in Rom, sie sind NOCH nicht gefallen. In Ruppach-Goldhausen allerdings will man vorbereitet sein auf ein Ereignis, das den beliebten und bekannten Sohn der Gemeinde zur Ehre der Altäre erheben wird. Vorgestellt wurden erste Pläne am Mittwoch, den 28. November 2018, bei einem Pressetermin in den Vereinsräumen der Generationengemeinschaft Ruppach-Goldhausen lebenswert e.V. Begrüßt werden durften zu diesem Anlass auch der Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses, P. Dr. Manfred Probst SAC, und Prof. Dr. Peter Platen, Rechtsdirektor im Bistum Limburg. Letzterer ist Beauftragter des Bischofs für die Vorbereitungen einer Seligsprechung von P. Richard Henkes.

Die Ruppach-Goldhausener fackeln nicht lange. Bereits seit Monaten überlegt man in Arbeitsgemeinschaften unter Federführung des ehemaligen Ortsbürgermeisters Gerold Sprenger, wie eine Seligsprechung von P. Richard Henkes und der in einem solchen Fall in Limburg stattfindende offizielle Festakt in der Gemeinde mit besonderen Aktionen und Feierlichkeiten flankiert werden könnte.

An Ideen mangelt es nicht. Im Gegenteil. Es haben sich sechs Gruppen gebildet, die bereits konkrete Vorstellungen formulieren. Dabei geht es unter anderem um Überlegungen, wie man P. Richard dauerhaft in der Gemeinde buchstäblich ein Denkmal setzen kann. Wo könnte eine Reliquie in der Gemeindekirche einen würdigen Platz erhalten? In welcher Form und vor allem mit welchen Materialien, heimischen natürlich, wäre ein Abbild des Pallottiners umsetzbar?

Wie könnten die Ruppach-Goldhausener einen offiziellen Festakt zur Seligsprechung in Limburg mitgestalten? Auch zu einem Fest in der Gemeinde gibt es bereits viele Vorschläge, was Ort, Rahmenprogramm und Gottesdienstgestaltung betrifft. Natürlich wird bereits darüber nachgedacht, wie man die Freunde aus der Partnergemeinde Strahovice in Tschechien mit einbindet und auch unterbringt.

Kurz: Ruppach-Goldhausen will gut vorbereitet sein und denkt auch schon jetzt an nachhaltige Projekte. Angedacht ist beispielsweise bereits eine transportable Ausstellung, dazu Themenarbeiten mit Kommunionskindern und Firmlingen. Ein Benefizkonzert mit der bekannten Big Band Boden würde mit Sicherheit Anklang in der ganzen Region finden. Dazu Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus Kirche und Politik, und Vorträge zu P. Richard Henkes und seiner Bedeutung für die heutige Zeit.

"Einer muss da sein, es zu sagen" - das starke Wort von P. Richard, überliefert von der Familie seiner Schwester Maria Wies geb. Henkes, wird als Motto über allen Aktivitäten stehen.

Schon bald soll es eine Homepage geben, die über die Veranstaltungen und Projekte in Ruppach-Goldhausen im Rahmen einer bevorstehenden Seligsprechung von P. Richard Henkes informieren soll. Auch die Sozialen Medien werden eingebunden: Facebook, YouTube und Instagram sollen bald von den Aktiven im Organisationsteam bespielt werden.

Was in Ruppach-Goldhausen derzeit geschieht, ist beispiellos. Wir freuen uns über dieses großartige Engagement!

Übrigens: Unterstützer sind immer herzlich willkommen!
Interessierte melden sich bitte bei Gerold Sprenger unter
Gerold.Sprenger@t-online.de

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Nachrichten

Pater Richard Henkes wurde seliggesprochen
Gedenktag ist am 21. Februar

Richard Henkes kann jetzt als Seliger angerufen und als Märtyrer verehrt werden: Kurt Kardinal Koch hat den Pallottinerpater aus Ruppach-Goldhausen am Sonntag, 15. September, im Hohen Dom zu Limburg für sein Lebenszeugnis seliggesprochen.

Der Kurienkardinal aus Rom verlas als Delegat des Papstes das entsprechende Schreiben von Franziskus, in dem Henkes als „heroischer Zeuge der christlichen Liebe“ und als „unerschrockener Verkünder des Evangeliums“ gewürdigt wird. Pater Henkes hatte unter dem Terrorregime der Nationalsozialisten im Konzentrationslager Dachau freiwillig sein Leben im Dienst an typhuskranken Mitgefangenen hingegeben. Er war wegen seiner Regimekritik inhaftiert worden. Sein Gedenktag ist auf den 21. Februar festgelegt worden.

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Ein Fest für einen neuen Seligen
Pallottiner und Bistum laden zur Seligsprechung von Pater Richard Henkes SAC ein

Am kommenden Sonntag, 15. September, wird der Pallottinerpater Richard Henkes aus Ruppach-Goldhausen in Limburg selig gesprochen. Die Seligsprechung mit Kurt Kardinal Koch, dem Vertreter des Papstes, beginnt um 14 Uhr im Hohen Dom zu Limburg. Die Liturgie wird live auf die Domplatte und in die Stadtkirche übertragen. Insgesamt werden mehr als 1.200 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Zudem wird es einen Livestream auf www.bistumlimburg.de geben.

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Dorffrühstück und Autorenlesung in Ruppach-Goldhausen

Das alljährliche Dorffrühstück der Generationengemeinschaft in Ruppach-Goldhausen stand dieses Mal ganz im Zeichen der Seligsprechung von Pater Richard Henkes. Eine Umfrage zum Thema dokumentierte noch einmal das breite Interesse an der bevorstehenden Feierlichkeit.

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Brückenbauer zwischen Deutschen und Tschechen

Am 15. September wird Pater Richard Henkes in Limburg seliggesprochen. Der Pallottinerpater aus Ruppach-Goldhausen war nicht nur ein mutiger Kritiker, der klar Stellung gegen die Nazis bezog, sondern auch Friedensstifter und Vermittler zwischen Tschechen und Deutschen. Eine Partnerschaft zwischen Ruppach-Goldhausen und dem tschechischen Strahovice erinnert daran.

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74. Todestag von P. Richard Henkes im Zeichen seiner Seligsprechung

Am 22. Februar 1945 starb der Westerwälder Pallottinerpater Richard Henkes im KZ Dachau. 74 Jahre nach seinem Tod soll der Westerwälder Priester noch in diesem Jahr selig gesprochen werden. Mit seinem freiwilligen Dienst als Pfleger typhuskranker Mithäftlinge riskierte er sein Leben. Die hochansteckende Infektionskrankheit übertrug sich auch auf ihn. Sein Tod trat nach nur wenigen Tagen ein.

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Keine Supermenschen, aber Vorbilder

Die im vergangenen Jahr erfolgte Heiligsprechung von Katharina Kasper, der Dernbacher Ordensgründerin, sowie die 2019 bevorstehende Seligsprechung des aus Ruppach-Goldhausen stammenden und im KZ Dachau umgekommenen Pallottiner-Paters Richard Henkes waren der Anlass, diese beiden Personen der Geschichte aus dem Bistum Limburg in den Blick zu nehmen. Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, Sr. M. Theresia Winkelhöfer ADJC, stellte Katharina Kasper als eine entschiedene, willensstarke Frau aus armen Verhältnissen dar; deshalb schulisch nicht sehr gebildet, jedoch mit einer „bewundernswerten Gabe der Unterscheidung der Geister“, wie ihr der damalige Limburger Bischof Blum bescheinigte. Ganz bewusst wählte sie den Namen „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ für ihre Schwestern, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, den Armen zu dienen und so das Evangelium zu verkündigen.

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Ruppach-Goldhausen bereitet sich auf Seligsprechung vor

Pater Richard liebte seine Heimat, den Westerwald. Briefe und Zeugenaussagen belegen, wie sehr er sich in manchen Lebensmomenten nach seiner Familie und seiner Heimatgemeinde Ruppach-Goldhausen sehnte. Der Ort und seine Menschen blieben immer in seinem Herzen verankert. Und auch er hat Spuren in den Herzen der Ruppach-Goldhausener hinterlassen.

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Die Würde des „Sich-Verschenkens“. Identität und Hingabe als Lebensgestalt bei P. Richard Henkes SAC

Referent: Prof. P. Dr. Edward Fröhling SAC

Donnerstag, 16.05.2019, 19.00 Uhr

PTHV, Pallottistr. 3, Vallendar

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung 2018/ 2019 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Pallottistraße 3 in Vallendar statt

Weitere Informationen unter www.pthv.de


Neuauflage von Henkes-Biografie – Neue wichtige Zeugenaussagen

Der Pallotti Verlag in Friedberg hat kürzlich mitgeteilt, dass die dritte Auflage der von P. Manfred Probst verfassten Biografie "Glaubenszeuge im KZ Dachau" erschienen ist. Die Erweiterungen kommen von zwei Zeuginnen aus dem Bereich des Hultschiner Ländchens. Die eine bezeugt das Bemühen Henkes' um Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen und dass P. Henkes ein eifriger Fahrradfahrer war. Die Zweite berichtet, dass P. Henkes bei ihrem Vater Unterricht in tschechischer Sprache genommen hat und er auch in eine Gruppe eingebunden war, die versucht hat, Nazi-Verfolgte zu unterstützen. Die Biografie ist in der Pallottiner Buchhandlung in Limburg oder im Pallotti Verlag Friedberg erhältlich.

Pallottiner Buchhandlung: Wiesbadener Straße 1 | 65549 Limburg

Pallotti Verlag Friedberg: Vinzent-Pallotti-Straße 14 | 86316 Friedberg

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